Der Komplettanbieter im Infrastrukturbau
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04.03.2026

Vollauslastung für Bausaison 2026

Mit Vollauslastung in die kommende Bausaison

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„Mit Vollauslastung ins neue Jahr“, gab der Vorstandsvorsitzende der Bickhardt Bau SE, Frank Finster, unter dem Beifall der Belegschaft während der Betriebsversammlung die Devise für die startende Bausaison vor. Rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Komplettanbieters im Infrastrukturbau folgten der Einladung des Betriebsrates und sorgten für eine voll besetzte Schildehalle in Bad Hersfeld.

Zu Beginn der Versammlung hatte der Betriebsratsvorsitzende Rudolf Schaeffer zunächst einen Überblick über die Themen gegeben, mit denen sich die Arbeitnehmervertretung im vergangenen Jahr beschäftigt hatte – darunter Unfallstatistiken, Arbeitszeitmodelle und Betriebsurlaub sowie ADAC-Fahrertrainings.

Für die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) blickte Angelina Strubel auf das Ausbildungsjahr zurück. Höhepunkt war die Willkommenswoche, in der 93 junge Menschen in der Unternehmensgruppe ins Berufsleben starteten, sowie die Teilnahme am Lullusfest-Umzug in Bad Hersfeld. Hier wurde das Unternehmen bestens repräsentiert.

Die Bauwirtschaft bleibt – gemeinsam mit dem Handwerk – weiterhin eine Branche mit sehr hoher Arbeitsplatzsicherheit. Darauf wies der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands Hessen-Thüringen, Dr. Burkhard Siebert, in seinem ausführlichen Lagebericht hin.

Die Bickhardt Bau SE blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und startet mit einer sehr guten Ausgangslage in das Jahr 2026. „Mit einem Auftragsbestand von über 750 Mio. Euro im Konzern gehen wir mit voller Auslastung in die neue Bausaison – und beabsichtigen im laufenden Jahr 800 Mio. Euro Bauleistung erfolgreich auf die Straße, die Brücke und die Schiene zu bringen“, sagte Frank Finster. Trotz politischer Unsicherheiten und zeitweiligen Vergabe- und Ausschreibungssperren konnte Bickhardt Bau im vergangenen Geschäftsjahr seine Marktposition festigen. „Gerade im öffentlichen Infrastrukturbau sehen wir einen stabilen Bedarf. Unsere strategische Ausrichtung als Komplettanbieter war richtig – und bleibt es“, betonte der Vorstandsvorsitzende.

Ebenso konsequent wird auf Ausbildung und Personalentwicklung gesetzt. Die Ausbildungszahlen liegen auf Rekordniveau; über die Wintermonate wurden einige hundert Mitarbeitende zu verschiedenen Themen wie Arbeitsschutz, Compliance und fachspezifischen Inhalten weitergebildet. Zudem wurde ein mehrjähriges Führungskräfteprogramm erfolgreich abgeschlossen. Aktuell wird der Neubau eines Ausbildungs- und Schulungszentrums in Kirchheim geplant. Hohe Investitionen in Maschinen, Geräte, Digitalisierung und Büroinfrastruktur sind ein deutliches Bekenntnis zur Zukunftssicherung und zu stabilen Arbeitsplätzen. „Wir investieren mit Maß und Verstand – aber konsequent in das, was uns leistungsfähiger und unabhängiger macht“, so der Vorstandsvorsitzende. Dazu zählt auch die Übernahme der Korbacher Traditionsfirma Wachenfeld mit rund 200 Mitarbeitenden.

Ziel der Unternehmensstrategie ist es, Bickhardt Bau so zu stärken, dass das Unternehmen auch größte Infrastrukturprojekte als Hauptunternehmer realisieren kann. „Unsere Arbeitsplätze sind sicher – weil wir gemeinsam stark sind und als Mannschaft zusammenstehen“, betonte der Vorstandsvorsitzende und dankte den mittlerweile über 3.500 Mitarbeitenden im Unternehmensverbund für ihre geleistete Arbeit. Getreu dem Motto, wer feste arbeitet, kann auch feste feiern, lud er die Belegschaft zum traditionellen Sommerfest für Ende August ein.

Die Betriebsversammlung bot zudem den geeigneten Rahmen, langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ehren. Betriebsrat und Vorstand überreichten zahlreiche Urkunden für 10, 25 und 30 Jahre Unternehmenszugehörigkeit. Jörg Imhoff feierte im vergangenen Jahr sogar sein 45-jähriges Betriebsjubiläum.