Historischer Moment an der Thalaubachtalbrücke an der Autobahn 7 bei Eichenzell: Mit einem lauten dumpfen Knall wurden am Sonntag, 15. März, die beiden Teilbauwerke der 1969 errichteten Brücke kontrolliert gesprengt. Pünktlich um 11 Uhr brachten der Sprengmeister und sein Team 100 Kilo Sprengstoff und 1.200 Zündkörper zur Detonation. Sekundenbruchteile später knickten die Betonpfeiler wie geplant ein und der Stahlüberbau stürzte auf die vorher aufgeschütteten Fallbetten aus Sand. Das seltene Spektakel einer Brückensprengung wollte sich in der Region offenbar kaum jemand entgehen lassen: Zigtausende verfolgten das besondere Ereignis aus sicherer Entfernung. „Alles verlief nach Plan“, lautete das einhellige Fazit aller direkt am Bauprojekt Beteiligten einig.
Durch den Sprengabbruch, für den erstmals Bickhardt Bau die Federführung übernommen hatte, ermöglicht eine deutliche Beschleunigung der Bauzeit. In den nächsten Wochen erfolgen jetzt der weitere Abbruch und Rückbau des den heutigen Verkehrsbelastungen nicht mehr gewachsenen Bauwerks sowie die Räumung der Trümmer. Anschließend beginnt der Brückenneubau im Taktschiebverfahren.