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29.06.2017

Verkehrsfreigabe Muldebrücke Dessau

Wieder freie Fahrt auf der Friedensbrücke Dessau

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VFG Muldebrücke Dessau 1

„Eine leistungsfähige und moderne Verkehrsinfrastruktur ist für jeden Wirtschaftsstandort von zentraler Bedeutung“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel während der Verkehrsfreigabe der Friedensbrücke in Dessau. Brücken seien dabei besonders neuralgische Punkte, betonte er. Das neue Bauwerk gewährleiste einen flüssigen und sicheren Verkehr durch Dessau-Roßlau bis zur A 9 und binde dabei alle Stadtteile optimal an das überregionale Verkehrsnetz an.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff sprach denn auch von einem guten Tag für Dessau. Dessaus Oberbürgermeister hatte zu Beginn der feierlichen Verkehrsfreigabe die größte Baumaßnahme der Stadt detailliert vorgestellt. Für den Ersatzneubau haben die Mitarbeiter von Bickhardt Bau 15.000 Kubikmeter Boden bewegt, 950 laufende Meter Stahlbeton Bohrpfähle mit Durchmessern von DN 1200  hergestellt, 3.500 Kubikmeter Unterwasserbeton und 4.000 Kubikmeter Stahlbeton verbaut. Der Überbau besteht aus einer 500 Tonnen schweren Stahlkonstruktion. 5.000 Quadratmeter Geh- und Radwege haben die Verkehrswegebauer hergestellt. Die asphaltierte Fläche beträgt rund 8.000 Quadratmeter.

Das Land Sachsen-Anhalt hat nach den Worten des Ministers rund elf Millionen Euro Fördermittel für den Neubau der Brücke bereitgestellt; damit knapp die Hälfte der Gesamtbaukosten. Im Zuge der Baumaßnahme wurden auch mehr als vierhundert Meter der sich direkt anschließenden B 185 neu gebaut. Im Bereich der Wasserstadt wurde unter anderem ein Kreisverkehr errichtet, die Anschlussbereiche an das vorhandene Straßennetz im Bereich des Friederikenplatz werden jetzt hergestellt.