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01.08.2016

Cottbus-Nord

Tagebau wird Deutschlands größter künstlich angelegter See

Cottbus Nord 4

Die Arbeitsgemeinschaft Bickhardt Bau AG / Bickhardt Bau Thüringen und V & C Metzner GmbH hat Ende April von der Vattenfall Europe Mining AG Cottbus den Auftrag zum Abtrag der Abbausektoren und zur Verfüllung der Kohlebahnausfahrt im Tagebau Cottbus-Nord erhalten. Seitdem laufen die Vorbereitungen für die größte Erdbaumaßnahme in der Geschichte der Unternehmensgruppe auf Hochtouren:17 Millionen Kubikmeter Boden müssen gelöst, geladen transportiert und wieder eingebaut werden. 

Nahezu 50 Großbagger, Raupen, Grader, Walzen und Fräsen sind seit Mitte Mai im Einsatz, um zunächst ein Netz aus Haupt- und Nebenbaustraßen herzustellen. Auf ihnen rollen dann bis zu 100 Dumper, die die Massentransporte transportieren.  Die Arbeiten sollen bis Ende Juni 2018 abgeschlossen sein.

Nach dem Ende 2015 der letzte Kohlezug das Revier verlassen hat, soll auf einer Fläche von 1900 Hektar der größte künstliche See Deutschlands geschaffen werden. Aus dem Kippenrelief des Tagebaus Cottbus-Nord wird nun das Gewässerbett für den Cottbuser Ostsee. Dort, wo der künftige Seeboden keine Mindestwassertiefe von zwei Metern aufweist, wird Boden abgetragen und umgeschichtet. Zudem werden das Ostufer und Inselbereiche stabilisiert.a Nach Fertigstellung des gesicherten Seebeckens durch die Bickhardt-Erdbauspezialisten soll geflutet werden: 280 Millionen Kubikmeter Wasser werden zur Flutung in den See fließen. Die Uferlinie ist 25 Kilometer lang.